Akupressur an Hand

Akupressur: Alles Wichtige zu der Behandlungsmethode! 

Wenn über alternative Behandlungsmethoden in der Medizin gesprochen wird, ist auch immer wieder von dem Wort Akupressur zu hören. Einfach gesagt, werden dabei bestimmte Punkte auf der Haut gedrückt, um Schmerzen zu lindern und bestimmte andere körperliche Beschwerden abzumildern und im besten Fall sogar komplett zu beseitigen.

 

Darüber hinaus soll die Akupressur sogar in der Lage sein, Stress abzubauen und bei einer Diät helfen. Das Positive ist, dass diese Behandlungsmethode teilweise sogar selbst durchgeführt werden kann. Somit wird nicht unbedingt eine weitere Person benötigt. Allerdings sollte man dafür die Techniken in einer Massageschule lernen. Im folgenden Ratgeber werden alle wichtigen Fragen rund um die Behandlung beantwortet.

Was ist Akupressur

Wie bereits kurz erwähnt, werden bei der Akupressur bestimmte Druckpunkte am Körper gedrückt. Dadurch wird die Lebensenergie namens Qi angeregt, wieder besser zufließen. Das sorgt dafür, dass die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Diese Art der Behandlung wird in der chinesischen Medizin bereits mehrere Hundert Jahre angewandt. Dabei spielen die sogenannten Energiebahnen, die auch als Meridiane, bezeichnet werden, eine sehr wichtige Rolle. Sie durchziehen den kompletten Körper und geraten mit der Zeit irgendwann aus dem Gleichgewicht. Mit der Behandlung lässt sich dieser Zustand wieder beseitigen und viele Probleme werden abgemildert.

Akupressur Ausbildung in einer Massageschule: Wo kann man Akupressur lernen?

Wer sich dafür interessiert, kann sich über unseren Akupressur Kurs informieren. Jeder Besucher lernt die wichtigsten Grundlagen und Druckpunkte kennen. Dadurch lernen die Teilnehmer beispielsweise wie sie durch das Drücken der Druckpunkte Kopfschmerzen und viele andere körperliche und seelische Probleme lindern. Die Kenntnisse werden in unserer Massageschule in einem eintägigen Seminar vermittelt. Nach absolvieren erhalten sie ein Zertifikat.

Wo liegen die wichtigsten Akupressurpunkte?

Im menschlichen Körper gibt es sehr viele unterschiedliche Akupressurpunkte. Diese können ganz einfach mit dem Daumen oder auch mit dem Zeigefinger angeregt werden. Zwei der wichtigsten von ihnen werden nun etwas genauer beschrieben. Insgesamt gibt es 50 der oben erwähnten Energiebahnen und auf diesen sind über 400 Reizpunkte zu finden. Somit gibt es für nahezu jeden Bereich des Körpers einen solchen.

1. Meridian: Lunge

Der sogenannte Lungen-Meridian verfügt über elf Akupressurpunkte, die auf dem kompletten Arm bis hin zu den Fingern zu finden sind. Wenn Sie gedrückt werden, lassen sich diverse körperliche Beschwerden lindern, wie zum Beispiel Asthma, Nackenschmerzen, Migräne, Erkältung und auch Atemlosigkeit.

2. Meridian: Dickdarm

Der zweite Median wird auch als Dickdarmmeridian bezeichnet und verfügt über 20 Akupressurpunkte. Zu finden sind diese auf der Körperbahn zwischen dem Zeigefinger und den Seitenflügeln der Nase. Es existieren daher auch auf der Armaußenseite einige diese Punkte. Wenn sie gedrückt werden, lassen sich damit Schmerzen, Entzündungen, Fieberund Nasenbluten lindern und im besten Fall sogar komplett beseitigen. Darüber hinaus werden sie sehr häufig behandelt, wenn die Patienten unter diversen Verdauungsproblemen leiden. In der Schwangerschaft sollten sie dagegen nicht gedrückt werden, da dies ansonsten unter Umständen zu bestimmten Problemen führen könnte. Und das gilt es natürlich vermeiden.

Wer weiß wie, kann die Akupressurpunkte Hand und auch die Akupressurpaunkte Fuß selbst drücken, um die Beschwerden zu lindern.

Wann setzt man Akupressur ein?

Oben wurden bereits einige Beschwerden genannt, bei denen die Methode helfen kann. Darüber hinaus werden sie auch bei folgenden Problemen behandelt und gedrückt:

  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen am Rücken und im Gesicht
  • Konzentrationsprobleme
  • Probleme in den Wechseljahren
  • Allergien
  • Appetitlosigkeit
  • Bluthochdruck
  • übermäßiger Stress und
  • regelmäßige und übermäßige Müdigkeit
  • und viele weitere Beschwerden

Seelische Beschwerden mit Akupressur lindern

Wer eine Akupressur Ausbildung absolviert hat, kann nicht nur die oben erwähnten körperlichen Beschwerden lindern. Stattdessen ist er zumeist in der Lage, auch seelische Probleme in den Griff zu bekommen. Denn die fernöstliche Heilmethode lässt sich sehr vielseitig einsetzen. So gibt es einige der oben genannten Druckpunkte, die sich auch bei diesen Beschwerden behandeln lassen.

Was ist der Unterschied zwischen Akupunktur und Akupressur?

Bei der Akupunktur kommen sehr feine und kleine Nadeln zum Einsatz, die in die Haut gesteckt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Im Gegensatz dazu verwendet der Anwender bei der Akupressur nur seine Finger. Die oben genannten Druckpunkte werden massiert und vorsichtig gedrückt. Alternativ lassen sich dafür auch spezielle Metallstäbchen einsetzen, die im Internet in zahlreichen Onlineshops erhältlich sind. Die Akupressur ist ganz grundsätzlich etwas sanfter, da die Haut nicht verletzt wird. Darüber hinaus lässt sich diese Behandlungsmethode auch in Eigenregie durchführen, sodass keine weitere Person erforderlich ist.

Die einzelnen Einheiten können auf einer Akupressurmatte durchgeführt werden.